SWCO 2017: 10 Dinge, die wir im Forum zu Star Wars: Die letzten Jedi erfahren haben

Erfahre alle Details, die Regisseur Rian Johnson und die Stars aus Star Wars: Die letzten Jedi preisgegeben haben.

Kathleen Kennedy, Rian Johnson sowie einige Überraschungsgäste – John Boyega, Daisy Ridley, Kelly Marie Tran, Mark Hamill und sogar BB-8 – haben heute auf der Celebration Orlando den Vorhang zu Star Wars: Die letzten Jedi gelüftet. In einer von Josh Gad moderierten Gesprächsrunde bekamen die Fans Johnsons persönliche Fotos von hinter den Kulissen sowie einige Leckerbissen über die Helden und die Galaxie in Die letzten Jedi zu hören. Ach ja, und dann gab es auch noch die Premiere eines Teaser-Trailers zu sehen und ein tolles Poster. (Das jeder im Publikum erhielt!) Im Folgenden findest du, was wir dort alles erfahren haben sowie ein paar Bilder von hinter den Kulissen, die bei dem Forum gezeigt wurden.

1. Die Arbeiten an Die letzten Jedi dauern an. Aber bereits jetzt sind alle Beteiligten sehr zufrieden mit dem, was bereits geschehen ist und gespannt auf das, was noch kommt. „Wir sind gerade bei der Nachbearbeitung”, so Johnson. „Wir sind zwar noch beim Schneiden, aber schon sehr gut vorangekommen.”

Kathleen Kennedy hatte ein besonders überschwängliches Lob für Johnson und Die letzten Jedi parat. „Er ist auf dem besten Weg, sich in die Reihe der vielen großartigen Filmemacher einzureihen, mit denen ich bisher arbeiten durfte”, sagte sie. „Alles was er macht, ist unglaublich einzigartig.”

2. Johnson hat nebenher inoffiziell als Fotograf hinter den Kulissen gearbeitet. Der Regisseur trug passenderweise seine Leica-Kamera während des Forums um den Hals, wie er dies auch während der gesamten Dreharbeiten zu Die letzten Jedi getan hatte. „Ich hatte meine Kamera die ganze Zeit dabei”, erzählte er. „Immer, wenn ich etwas Cooles sah, hab ich’s aufgenommen.”

Johnson zeigte auch ein Foto von sich selbst beim Signieren des Millennium Falken. „Das ist ein Privileg dieser Arbeit”, sagte er und fügte hinzu, dass man die Unterschrift bei dessen Vorbeiflügen sehen könne, wenn man genau hinsähe. (Da bin ich mir nicht so sicher …)

3. Das Vermächtnis von Leia und Carrie Fisher wird fortgeführt. Johnson und Kennedy sprachen über die Rolle von Leia in Die letzten Jedi sowie über den Einfluss Carrie Fishers. „Carrie ist in dem Film großartig”, so Kennedy. „Ihr werdet bestimmt alle finden, dass ihre Darbietung eine fantastische Hommage an ihr Talent ist.”

Johnson berichtete, dass er viel Zeit mit Fisher verbrachte und viel von ihr lernte. „Mann, ich liebe sie so sehr”, so Johnson. „Ich verehre sie. Und vor allem als Autorin hat sie mich bewegt. Sie besaß einen brillanten Verstand und ich habe stundenlang auf ihrem Bett gesessen, um mit ihr das Drehbuch durchzugehen und wir haben manchmal frei improvisiert. Daraus entstand dann ein vierwörtiger Dialogtext.”

Wir durften auch einen ersten Blick auf Leia in dem Film werfen – ein Foto von hinter den Kulissen mit Johnson – auf dem der General mit zurückgekämmten Haaren und einer langen grauen Robe zu sehen ist. Es wurde mit tosendem Applaus des Publikums bedacht.

4. Reys Geschichte geht weiter. Daisy Ridley war zwar verständlicherweise ziemlich zugeknöpft, was Details über Rey anging – aber auf Josh Gads sehr direkte Fragen hin: „Sind du und Luke Blutsverwandte? Bist du eine Skywalker? Wer bitte kennt seinen eigenen Nachnamen nicht? Bist du so eine Art Madonna von Jakku?” – enthüllte sie dann doch ein paar Einzelheiten. „Wir dringen tiefer in Reys Geschichte vor”, erzählte sie. „Und Rey hat gewisse Erwartungen daran, was sie von Luke bekommen könnte und was das beinhalten könnte. Und, wie viele wissen, ist es schwierig, wenn man seine Helden trifft, weil seine Erwartungen vielleicht enttäuscht werden.”

Während Ridley die Filmemacher dafür lobte, Rey zum Leben erweckt zu haben, erwiderte Johnson das Lob schnell. „Die ganze Hartnäckigkeit, die Tapferkeit, der Humor und die Tiefe und so viele Dinge, die dafür sorgen, dass kleine Kinder gerne Rey sein wollen – so wie Carrie das bei Leia getan hat – das kommt von Daisy.”

5. BB-8 schlägt zurück. Gad hob hervor, dass BB-8 vielleicht seine Lieblingsfigur aus Das Erwachen der Macht ist, besonders, weil er so lustig ist. Gibt es in Die letzten Jedi noch mehr komische Momente mit dem kugelförmigen Astromech? Das bestätigte Johnson und er freut sich schon auf den Moment, in dem alle sehen können, was BB-8 vorhat. „Er ist der Buster Keaton dieses Films.”

6. Finn schlägt auch zurück! John Boyega erzählte von Finns Zustand, der ja am Ende von Das Erwachen der Macht nicht so besonders war. „Er befindet sich auf dem Weg der Besserung und wird in Die letzten Jedi wieder dabei sein. Und diesmal macht er ernst.” Boyega bestätigte, dass die Freundschaft von Finn und Poe weitergeht („Poe ist mein Kumpel!”) und dass Finn in dem Film vor einige Fragen gestellt wird. „In Die letzten Jedi werden alle Charaktere auf die Probe gestellt.”

7. In der Galaxie stehen die Dinge nicht gerade zum Besten. Zwar wurde in Das Erwachen der Macht die Starkiller-Basis vernichtet, doch die Erste Ordnung zerstörte trotzdem viele Planeten im Herzen der Republik. Das Spiel fängt wieder bei null an und die Erste Ordnung ist auf dem Vormarsch. „Es wird ziemlich heftig”, so Johnson.

8. Rose! In Die letzten Jedi werden ein paar neue Figuren eingeführt, darunter eine Wartungsarbeiterin des Widerstands namens Rose, die von der zierlichen Kelly Marie Tran gespielt wird. Alles am Film war so geheim, dass Tran selbst ihrer Familie erst nach vier Monaten erzählte, dass sie die Rolle bekommen hatte. Um dafür zu sorgen, dass alle ihre Tarngeschichte glaubten, der zufolge sie auf einem Indie-Dreh in Kanada war, kaufte sie sogar Ahornsirup als Mitbringsel. „Ich wollte einfach alles geben.”

Johnson erklärte, warum er die Figur so toll findet. „Der Gedanke, dass jeder von uns zum Helden werden kann, darauf gründet die Figur der Rose”, erzählte er. „Und Kelly verkörpert das für mich.”

9. Mark Hamill liebt Sgt. Bilko … und Rian Johnson. Der legendäre Schauspieler betrat als Letzter die Bühne und erzählte von seiner ersten Begegnung mit Johnson zur Drehbuchbesprechung. Johnson besuchte Hamill dazu zu Hause, wo beide sich über den Film unterhielten. Hamill gab dem Regisseur auch noch eine Sondervorstellung – seine Lieblingsfolge von Sgt. Bilko. Hamill sprach bei dem Gespräch über den Film gegenüber Johnson Klartext. Er fand, dass die Originalfiguren einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hatten und das wollte er nicht ruinieren. „Ich habe schreckliche Angst”, sagte Hamill zu ihm, „Und er antwortete: ‘Ich auch’. Das ist ein Regisseur, den ich lieben kann.”

Und es klingt, als habe sich die Arbeit mit Johnson gelohnt. „Durch diese Erfahrung hat er sich an die Spitze [der Liste] meiner Lieblingsregisseure katapultiert. Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft”, so Hamill. „Ich habe meine Darbietung voll und ganz in Rians Hände gelegt. Ich wusste, wenn er zufrieden war, dann hatten wir es richtig gemacht.”

10. Der Teaser und das Poster. So ziemlich das perfekte Ende. Wer ist aufgeregt?

Dan Brooks ist leitender Autor bei Lucasfilm und Redakteur des StarWars.com-Blogs. Er liebt Star Wars, ELO und die New York Rangers, -Jets und -Yankees. Folge ihm auf Twitter @dan_brooks, wo er sich über all diese Dinge auslässt.

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