Star Wars Identities – Eine Galaxis landet in Bayern

Seit 14. Mai lädt die einzigartige Ausstellung Star Wars Fans dazu ein, mehr über sich und die weit, weit entfernte Galaxis zu erfahren.

Wo treffen ein galaktischer Diktator, ein oberbayerischer Bürgermeister und die Stimme eines der meistverehrten Helden der Filmgeschichte aufeinander? Ganz klar: bei der feierlichen Eröffnung der Star Wars Identities Ausstellung in der Kleinen Olympiahalle in München. Wobei „klein“ relativ ist, hat sie doch neben den etwa 400 aufgeregten Premierengäste und den zahlreichen in ihren beeindruckenden Kostümen geduldig posierenden Akteuren der 501st – GERMAN GARRISON genug Platz für die größte Weltraumoper der Geschichte, die hier nach einer Zwischenlandung im Wiener MAK mit über 200 fantastischen Requisiten, Storyboard-Zeichnungen und einer genialen Meta-Story angereist ist.

Vom Gartenzwerg-Look zum bekanntesten Wortverdreher der Welt – Star Wars Identities zeigt den beeindruckenden gestalterischen Prozess des Yoda-Designs

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Als erzählerische Klammer der aufregenden Ausstellungsstücke gilt es bei der famosen Erkundungstour nämlich, an zehn mit spannenden Hintergrund-Fakten ergänzten Stationen die eigene Identität zu hinterfragen und mit Charakteren, Ereignissen und Schauplätzen von Star Wars abzugleichen. Als Ergebnis überrascht an der letzten Station schließlich eine Collage der gesammelten Daten, die man sich natürlich gleich per Email schicken lassen kann.

Noch bis 17. Oktober in München zu Gast: Star Wars Identities

Noch bis 17. Oktober in München zu Gast: Star Wars Identities

Doch bis es soweit ist, stehen erst einmal ganz irdische Protagonisten im Rampenlicht. Laela French etwa, die Leiterin der Skywalker Ranch Archive und damit Hüterin von 40 Jahren Film-Vermächtnis. Zwar ist ihr erklärter Liebling aus Star Wars Identities der Droide BB-8 – „er hat einfach diesen Knuddelfaktor, der alle Altersgruppen begeistert“ – doch ihren persönlichen Favoriten der gesamten Saga musste sie zuhause lassen: Das Modell des Todessterns ist einfach zu empfindlich, um es quer über den Erdball zu transportieren.

Sie übergibt an Münchens zweiten Bürgermeister Josef Schmid, der als würdiger Repräsentant seiner „Weltstadt mit Herz“ kleine Scheu vor Aliens zeigt und sich als großer Fan der Serie erweist.

Hoffentlich nimmt sich Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid den großen Finsterling nicht als Vorbild beim Regieren …

Hoffentlich nimmt sich Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid den großen Finsterling nicht als Vorbild beim Regieren …

Auch Luke Skywalkers Synchronsprecher Hans-Georg Panczak hat es sich nicht nehmen lassen und mischt sich unter die Gäste. Freilich darf er an diesem Abend nicht verraten, ob es im nächsten Abenteuer der Saga wieder eine Sprech-Part für ihn geben wird, nachdem bei Star Wars: Das Erwachen der Macht seine Stimme nur für den Trailer gebraucht wurde. Eines ist aber sicher, am 24. Juni könnt ihr der vertrauten Stimme eures Helden beim Meet the Artist-Abend lauschen, wenn Panczak aus Star Wars und anderen Heldengeschichten vorliest. Nur eines von zahlreichen Events, die bis Oktober geplant sind.

„Luke“-Stimme Hans-Georg Panczak und seine illustre Gesellschaft

„Luke“-Stimme Hans-Georg Panczak und seine illustre Gesellschaft

Wenig später aber ist es endlich so weit. Die großen Tore zum Ausstellungsbereich öffnen sich und die Reise ins intergalaktische Ich kann – ausgestattet mit einem Infrarot-Empfänger und einem Smart-Armband – für die gespannten Gäste aller Altersgruppen zwischen Kindergarten-Vader und Jedi-Senior beginnen.

Fiesling oder Retter der Galaxis? Per Smart-Armband wird gewählt

Fiesling oder Retter der Galaxis? Per Smart-Armband wird gewählt

Man kommt aus dem Staunen kaum heraus, lässt sich vom Original-Yoda beeindrucken und von Jabbas Riesenaugen anglotzen, bewundert Leias aufwendige Kostüme und Chewbaccas wahrhaft imposante Größe, freut sich über putzige Alien-Modelle und das echte Requisit von Anakins Pod-Racer, während die zehn Wissens-Stationen Einblicke in die eigene Persönlichkeit ermöglichen. Und damit folgt man den Fußstapfen eines gewissen Farmersjungen aus Tatooine, der auch einiges über sich lernen musste, bevor er die Galaxis aus den Händen der Finsternis reißen konnte …

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